Unser Kollege Jürgen Döring
ist am Sa. 23.10.2016
verstorben.

NAVO 2016/17=?

Termin 2017:
28.04. - 01.05.2017

Ferkel 2017:
Iris, Otto, Wolfgang

Ziel: unbekannt

2016 (35. Rallye)
Ferkel:
Sandy, Timo, Tom

Jäger:
Andrea, Antje, Axel, Christoph, Daniel, Fabian, Iris, Jürgen, Michael K., Nina (Schatz), Otto, Renate, Rika, Sarah, Silke, Tanja, Thomas, Wolfgang

Bitte beachten: Weißer Text ist ein Link

Fr. 20.05.2014, 18:00 Uhr
Die für Pfingsten angekündigte Schlechtwetter-Phase hatte sich glücklicherweise nur teilweise bewahrheitet. Überwiegend konnte das Wetter der diesjährigen 35. Ferkelbratenrallye als angenehm bezeichnet werden.

In diesem Jahr lagen Planung und Organisation in den Händen der Kollegiums-Jugend. Das Ferkelteam wurde gestellt von der erst 20-jährigen Sandy, dem 20-jährigen Timo und dem 19-jährigen Tom. Nach diversen Pech-Situationen war es ihnen gelungen, eine interessante und angenehme Rallye zu präsentieren. War ihnen doch, wenige Wochen vor Beginn der Rallye, ein älterer und erfahrener Kollege krankheitsbedingt ausgefallen und streikte zu guter Letzt auch noch das einzige Auto, sodass auf die Schnelle ein Ersatz-Wagen gefunden werden musste.
Aber alle diese Probleme hatten die jungen Leute mit Bravour gemeistert und dabei noch, mit amüsanten Bildern die  Rallye-Unterlagen erstellt. Wie immer startete die Rallye auf dem Kinderspielplatz am Häufgen, wo den Teilnehmern (Jägern) die Anfangsaufgabe überreicht wurde. Bilderrätsel ergaben sinnvolle Wörter, aus denen dann wiederum der Lösungstext ergab, dass in einem Garten in Breckerfeld-Delle nach dem TB 1 zu suchen sei, der dann auch, nach fast einer Stunde Suchzeit in einem Maulbeerbusch gefunden wurde.
Dass die Ferkel versehentlich die Unterlagen des TB 3 gelegt hatten, soll ihnen aufgrund ihrer Jugend verziehen werden. Schließlich war dasselbe auch schon 1996 einem erfahrenen Kollegen passiert. Nachdem die korrekten Unterlagen per WA zugesendet wurden, konnten dann Buchstaben auf verschiedenen Informationstafeln an der Glörtalsperre gesucht und abgeschrieben werden, deren Lösungstext zum "L.A. Diner", einem (mit leuchtenden Palmen dekorierten) Trend-Resaurant in der Schwelmer Bahnhofstraße führte.
Beim Gastwirt konnten die Koordinaten für den ersten Versteckpunkt entgegengenommen werden, die aufgrund eines Eingabefehlers zunächst nach Norwegen deuteten, was natürlich im Kreise der Jäger zu schallendem Gelächter führte. Nach Korrektur der Eingabe sollte nun ein Punkt in Müsen, Gemeinde Hilchenbach im Siegerland angefahren werden. Der zu Pfingsten leuchtende Halbmond konnte den dicht bewaldeten Umkreis von 100m um den TB 2 nur geringfügig ausleuchten, sodass der (als Soldat getarnte) im Gebüsch versteckte Timo nicht gefunden wurde.
Anschließend konnte im Vereinsheim des TuS Müsen Quartier bezogen werden, das vielen Kollegen vom Faustball-Sport bekannt war.

Sa. 23.05.2015
Nach der ersten Nacht wurde, nachdem Renate und Axel am frühen Morgen ankamen,  wie in jedem Jahr ein reichhaltiges Frühstück (mit Rührei und Speck) serviert. Danach konnte gemäß der Unterlagen des TB 3 die erste Suchetappe starten. Über viele Serpentinen ging der Weg durch die wunderschönen Wälder des Sauerlandes zunächst in die Stadt Brilon. Auf Wappen um einen großen Brunnen konnteman erfahren, dass Brilon in früheren Zeiten einmal die Hauptstadt von Westfalen war.
Ein schönes Ortsbild bot sich dann auch in der danach anzureisenden Altsttadt von Warburg. Über die weiten Talsohlen der Flüsse Diemel und Twiste ging es dann in die nordhessische Hansestadt Korbach, wo die Teilnehmer zugeben mussten, dass es (im wahrsten Sinne des Wortes) reine Ansichtssache ist, ob der Turm der Nikolaikirche schief und krumm ist. Endpunkt der Etappe und somit der TB 4 und zweiter Versteckpunkt sollte bei einem Reitstall im Gemeindegiebiet von Bad Berleburg im Wittgensteiner Land liegen.

Umgeben von Pferdeweiden, Reitanlagen und Stallungen waren die Versteckmöglichkeiten nur gering, was dazu führte, dass die Kollegen Tom und Timo nach relativ kurzer Suchzeit gefunden und somit gefangen wurden. Lobenswert ist zu erwähnen, dass währenddessen Sandy, die als dritte im Bunde des Ferkelteams noch übrig blieb, mit ihrem Auto die Kollegin Iris aus Remscheid abgeholt hatte, die aus beruflichen Gründen dann erst dazustoßen konnte. Bei Rückkehr ins Refuium in Hilchenbach Müsen fand dort ein gemütlicher Grillabend statt.

So. 24.05.2015

Nachdem am nächten Morgen wiederum opulent gefrühstückt wurde, startete nach Maßgabe der Unterlagen des TB 5 die 2. Suchetappe. Zunächst ging es (in Erinnerung an die Rallye 2011) entlang der Lahn in die Universitätsstadt Marburg. War vor 5 Jahren in erster Linie die Burg Thema der Suche, so mussten diesmal mehr die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt von Marburg aufgesucht werden. In einem kleinen Ort im Gemeindegebiet von Stadtallendorf wurden den Jägern (von dort ansässigen Ferkelhelfern) noch einmal Unterlagen für eine Fortsetzung der Suchetappe übergeben. Zeitgleich stießen genau dort auch noch die verspäteten Teilnehmer Sarah und Michael aus Ennepetal hinzu.

Zunächst wurde es ja als eine schelmenhafte Schikane angesehen, die Jäger kurz vor Ende der Rallye noch einmal nach Frankfurt a.M. zu schicken, dann aber wurden bei den älteren Teilnehmern die Erinnerungen wieder wach, nämlich dass in dem ursprünglichen Spielfilm "Fangt mich bis zum Ferkelbraten", der den Spielregeln der Ferkelbratenrallye als Vorlage galt, ebenfalls eine Etappe von Marburg nach Frankfurt führte. So nahmen die Jäger die Herausforderung gelassen hin und begaben sich auf die 120 km lange Strecke in die hessische Metropole, die den Dom, den Römer, den Eisensteg und die Paulskirche bei herllichem Sonnenschein erstrahlen ließ. Dazu gab's noch einen guten Schluck Äppelwoi aus dem typischen Frankfurter Rillenglas.

Dann ging es wieder zurück nach Hilchenbach-Müsen, und zwar auf die höchste Erhebung des Ortes. Da die beiden jungen Kollegen ja schon gefangen waren, galt es nun noch die übrig gebliebene Kollegin Sandy im Dickicht zu finden, was den Jägern dann auch gelungen ist. Somit musste leider das Ferkelteam seine Rallye mit einem Verlust des Spieles verbuchen.

Wurden die Ferkel-Spießbraten auch nach alter Sitte draußen über der Feuerschale gegrillt, so war es temepraturbedingt dann doch ratsam gewesen, diese lieber im Gesellschaftsraum des Vereinsheims zu verspeisen. Zur Überraschung kamen die Kollegen Jürgen und Tanja aus Ennepetal zu Besuch, die aus privaten Gründen nicht an der Rallye teilnehmen konnten. Sie hatten aber 2 Schüsseln leckeren Nudelsalat mitgebracht. Beim abschließenden Resümee wurde nochmals dem Engangement und der guten Origanisation des jungen Jägerteams ein großes Lob ausgesprochen.

Mo. 09.06.2014
Nach Frühstück und besenreiner Heim-Übergabe konnte das Abschluss-Gruppenfoto gemacht, und der Heimweg angetreten werden. Dabei machten die meisten Kollegen noch einen kleinen Abstecher in die Stadt Attendorn, verbunden mit einem Mittags-Snack in einer Pizzeria. Am Nachmittag waren alle Teilnehmer wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.